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🏘 Bodenbildung der Konjunktur: Die Ruhe vor dem nächsten Aufschwung?

Immobilien & Baufinanzierung
21.1.2026

Themen der Woche:

📊 Konjunktur stabilisiert sich – warum das für Immobilienkäufer jetzt wichtig ist

Nach einer längeren Schwächephase zeigt die deutsche Wirtschaft erste Anzeichen der Stabilisierung. Die Signale sind noch verhalten, doch sie markieren einen möglichen Wendepunkt – mit spürbaren Folgen für den Immobilienmarkt.

📉 Bodenbildung der Konjunktur erkennbar

Aktuelle Umfragen, unter anderem des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), zeigen: Ein kräftiger Aufschwung ist für 2026 zwar noch nicht in Sicht, doch der Abwärtstrend scheint gestoppt.
ING-Chefvolkswirt Carsten Brzeski spricht von einer ersten „Bodenbildung“ – insbesondere in der Industrie. Erfahrungsgemäß wirkt sich eine solche Stabilisierung zeitverzögert positiv auf die Immobiliennachfrage aus.

Für Kaufinteressierte ist das ein wichtiges Signal: Nachfrage und Preise ziehen oft an, sobald sich die wirtschaftliche Lage festigt. Da die Preise vielerorts noch unter ihren Höchstständen liegen, ist Abwarten aus heutiger Sicht keine gute Strategie.

💶 Zinsen bleiben hoch – individuelle Erschwinglichkeit zählt

Auch auf der Zinsseite ist keine Entlastung in Sicht. Laut Interhyp-Bankenpanel rechnen rund 60 % der Analystinnen und Analysten in den kommenden sechs Monaten mit gleichbleibenden Bauzinsen, weitere 40 % erwarten steigende Zinsen in Richtung 4 % bei zehnjährigen Darlehen.
Statt auf sinkende Zinsen zu spekulieren, sollten Käuferinnen und Käufer daher ihre individuelle Erschwinglichkeit prüfen. Wer gut vorbereitet ist und realistisch kalkuliert, kann die Chancen des aktuellen Marktumfelds nutzen – trotz höherer Zinsen.

💡 Cashflow-Optimierung: Steuern sparen beim Immobilienkauf

Gerade für Kapitalanlegerinnen und -anleger lohnt sich ein genauer Blick auf Steuer- und Förderinstrumente. Eine Analyse der Süddeutschen Zeitung zeigt: Durch die gezielte Kombination von Abschreibungen und Förderprogrammen lässt sich die Liquidität spürbar verbessern.

Drei zentrale Hebel für die Rendite:

  • KfW-Programm 296: Bis zu 100.000 € Kredit für klimafreundlichen Neubau ab 1,13 % effektivem Jahreszins
  • Degressive AfA: Jährlich 5 % Abschreibung auf die Investitionskosten
  • Sonder-AfA: Zusätzlich 5 % pro Jahr in den ersten vier Jahren bei hohen energetischen Standards

👉 Praxis-Tipp: Verluste aus Vermietung und Verpachtung können mit dem Einkommen verrechnet werden. Das senkt die monatliche Steuerlast und erhöht den finanziellen Spielraum für die Finanzierung.

🏗 Baukosten steigen weiter – Planung wird zum Erfolgsfaktor

Der Wohnungsbau bleibt kostenintensiv. Laut Statistischem Bundesamt verteuerten sich Neubauten im November um 3,2 % gegenüber dem Vorjahr.
Besonders betroffen:

  • Rohbauarbeiten: +2,5 %
  • Dachdeckerarbeiten: +4,5 %
  • Ausbauarbeiten: +3,8 %
  • Heizungs- und Warmwasseranlagen: +4,4 %

Als Haupttreiber gelten technische Anforderungen wie Heizung, Lüftung und Elektrotechnik. Expertinnen und Experten raten daher zu strikter Kostenkontrolle und detaillierter Planung vor Baubeginn. Eine saubere Projektvorbereitung ist der beste Schutz vor teuren Nachträgen.

🧭 Fazit: Stabilisierung nutzen, bevor der Markt anzieht

Die Konjunktur stabilisiert sich, die Zinsen bleiben hoch und die Baukosten steigen weiter. Für Immobilienkäuferinnen und -käufer bedeutet das: Nicht auf den perfekten Zeitpunkt warten, sondern das aktuelle Marktumfeld strategisch nutzen.
Wer Finanzierung, Förderung und Kosten realistisch plant, kann sich schon heute gute Einstiegschancen sichern – bevor ein breiter Aufschwung die Preise weiter antreibt

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